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Immunglobulintherapie

 

Zu Beginn einer neuen Behandlung ist es normal, dass Unsicherheiten entstehen und viele Fragen aufkommen. Lenus möchte Sie in dieser Phase begleiten und Ihnen hilfreiche Unterstützung für den Alltag mit Ihrer Therapie bieten. Deshalb haben wir eine Informationsseite erstellt, auf der die zentralen Aspekte der subkutanen Immunglobulintherapie klar und verständlich aufbereitet sind. Sie soll Ihnen als Orientierungshilfe dienen – damit Sie sich gut informiert fühlen und mit mehr Vertrauen in Ihre Therapie starten können.

Bei der subkutanen Immunglobulintherapie wird das Präparat unter die Haut verabreicht. Diese Behandlungsform erlaubt es Ihnen, die Anwendung bequem zu Hause durchzuführen und flexibel in Ihren Alltag zu integrieren. LENUS kümmert sich zuverlässig um die Organisation Ihrer Versorgung, sodass Sie Ihre neu gewonnene Freiheit sorgenfrei nutzen können.

Wann hilft eine Immunglobulintherapie?

Immunglobulintherapie bei Immundefekten

Menschen, deren Immunsystem nicht in der Lage ist, ausreichend wirksame Antikörper zu produzieren, sind oft anfällig für wiederkehrende und teilweise schwere Infektionen. In solchen Fällen kann eine Behandlung mit Immunglobulinen notwendig sein.

Immunglobulintherapie bei CIDP

Die chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ist eine selten auftretende neurologische Erkrankung, bei der das periphere Nervensystem geschädigt wird. Zur Behandlung dieser Erkrankung hat sich die subkutane Immunglobulintherapie als bewährte und wirksame Therapieoption etabliert.

Immunglobulintherapie bei weiteren Autoimmunerkrankungen

Bei Patientinnen und Patienten, die infolge einer bestehenden Erkrankung mit Immunsuppressiva behandelt werden, ist das Immunsystem häufig deutlich geschwächt. In solchen Fällen kann eine Therapie mit Immunglobulinen eine sinnvolle Unterstützung der körpereigenen Abwehr darstellen.

Unterschied der intravenösen und subkutanen Immunglobulintherapie

Bei der intravenösen Immunglobulintherapie erfolgt die Verabreichung als Infusion in einer Arztpraxis oder in der Klinik. Im Gegensatz dazu wird die subkutane Immunglobulintherapie im Rahmen einer Heimselbstbehandlung durchgeführt. Hierbei applizieren Sie selbst – oder auf Wunsch auch Ihre Angehörigen – das Immunglobulinpräparat mithilfe einer kleinen Infusionspumpe über eine feine Subkutannadel direkt unter die Haut.

Die Anwendung ist nach einer fachgerechten Einweisung durch spezialisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut erlernbar und kann anschließend eigenständig zu Hause erfolgen. Die Abstände zwischen den Anwendungen werden individuell festgelegt. Ebenso wird die monatliche Gesamtdosis abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung und Ihrem Körpergewicht durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt genau abgestimmt.

Die subkutane Immunglobulintherapie bietet Ihnen eine flexible Behandlungsoption

Gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt planen Sie, wie sich die Therapie optimal in Ihren Alltag integrieren lässt. Die Heimselbsttherapie ermöglicht ein hohes Maß an Lebensqualität und persönlicher Freiheit, da sie flexibel durchgeführt werden kann. Gleichzeitig fördert diese Form der Anwendung Ihre Eigenständigkeit und Selbstbestimmung im Umgang mit der Behandlung.

  • Einsparung von Zeit und Fahrtkosten, da weniger Termine in Praxis oder Klinik erforderlich sind
  • Geringere Ausfallzeiten im Berufs- oder Schulalltag
  • Flexibel, da Sie selbst entscheiden können, wann und wo die Therapie stattfindet
  • Mehr zeitliche Unabhängigkeit 

Aus medizinischer Sicht besteht der Vorteil der subkutanen Applikation im Vergleich zur intravenösen Applikation darin, dass wesentlich gleichmäßigere Immunglobulinspiegel erreicht werden können.

 

Ablauf der Therapie

Bei der subkutanen Infusionstherapie wird das Medikament über eine tragbare Pumpe mithilfe einer feinen Nadel direkt in das Unterhautfettgewebe, meist im Bauchbereich, verabreicht. Die Pumpe dient dabei zugleich als Reservoir und wird bequem am Körper getragen. Nach einer gezielten Schulung können Sie die Anwendung selbstständig zu Hause durchführen. Auf Wunsch werden auch Angehörige oder ein Pflegedienst eingewiesen. Die Handhabung wird in der Regel schnell zur Routine, und bei Fragen oder technischen Problemen stehen Ihnen jederzeit Fachpersonal sowie eine 24-Stunden technische-Hotline zur Seite.

Sprechen Sie uns gerne direkt an. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie unkompliziert sich die Umstellung auf die subkutane Immunglobulintherapie gestalten lässt. Wir begleiten Sie und Ihren behandelnden Arzt von Anfang an bei allen Fragen rund um die Verordnung sowie die Klärung der Kostenübernahme für notwendige Hilfsmittel. Unser Service umfasst außerdem eine umfassende Schulung des Patienten – auch während der ersten Anwendungen zu Hause. So stellen wir sicher, dass Sie die Therapie sicher und selbstständig durchführen können.

 

Infusionspumpe

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